Kurz vor Weihnachten war es soweit: Unser Erzieher und „Wasserpädagoge“ Bastian Marin holte unseren eigenen Jugendwanderkutter aus Dresden ab. Ein Projekt, das mit einer Unterhaltung zwischen Herrn Marin und Frau Hase-Rodriguez auf dem Sportplatz startete, in ein Konzept überführt wurde und auf viel Zustimmung und Unterstützer traf. Anlässlich des 20jährigen Jubiläums der Michael-Haukohl-Stiftung wurde uns nun der „Tümmler“ ermöglicht. Im Sondernewsletter der Stiftung heißt es wie folgt:
Gibt es anlässlich des 20jährigen Jubiläums ein besonderes Projekt?
Michael Haukohl: Wir haben uns tatsächlich etwas Besonderes überlegt, das von unserer bisher verfolgten Linie abweicht und einen Grundsatz der Michael-Haukohl-Stiftung sprichwörtlich über Bord wirft. Wir werden für die Willy-Brandt-Schule die Anschaffung eines Segelschiffes, eines sogenannten Jugendwanderkutters, finanzieren. Das Schiff soll in verschiedenen Bereichen des Schullebens integriert werden und ein zusätzlicher Lernort werden. Im Rahmen von AGs sind theoretischer Unterricht, Ausfahrten sowie handwerkliche Tätigkeiten möglich. Zudem soll das Schiff Anlaufpunkt für Schüler werden, die sich sozial oder psychisch in einer schwierigen Lage befinden. Die Schule hat ein vielversprechendes Konzept erstellt, außerdem steht ein qualifiziertes und motiviertes Team zur Begleitung dieses Projekts zur Verfügung. Wir sind gespannt auf den weiteren Fortgang der Planungen.

Gemeinsam mit unserem Förderverein, unserer Schulsozialarbeit, dem „Kinderhafen“, der St. Andreas Gemeinde, dem Gemeinnützigen Verein und der Michael-Haukohl-Stiftung werden wir hoffentlich im Frühjahr die ersten Angebote und Touren starten können. Wir freuen uns auf ein besonderes Projekt für unserer Schülerinnen und Schüler und für Schlutup!